19:22 14 Dezember 2018
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    Delphine (Symbolbild)

    Französischer Strand wegen zu liebesbedürftigen Delfins gesperrt

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    Die Behörden eines Küstendorfs in Bretagne haben das Schwimmen am lokalen Strand wegen eines brünstigen Delfins verboten. Darüber berichtet die Zeitung „The Telegraph“.

    Der drei Meter lange Delfin, den die Einheimischen Zafar nennen, schwimme seit Monaten in der Bucht von Brest herum und vergnüge die Menschen mit seinen Possen an den Stränden von Plougastel-Daoulas, Logonna-Daoulas und Landévennec in Westfrankreich.

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    Vor einigen Wochen soll sich aber sein Benehmen verändert haben.

    Das Tier, oft in einem sexuell erregten Zustand, versuche oft, sich an Kajaks und anderen kleinen Booten zu scheuern und erschrecke die Badegäste.

    „Schwimmen und Tauchen sind vor der Küste des Dorfes verboten… Immer wenn die Anwesenheit des Delfins bestätigt ist“, heißt es in der Anordnung, die letzte Woche vom Bürgermeister von Landévennec, Roger Lars, herausgegeben wurde.

    „Verboten ist auch, sich dem Delfin mehr als bis auf 50 Meter zu nähern“, heißt es weiter.

    Der Bürgermeister verkündete gegenüber den lokalen Medien, er habe die neuen Regeln erlassen, „um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten“, nachdem sich das Gebaren des Delfins verschlechtert hatte.

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    „Mehrere Schwimmer hatten Angst. Er (Zafar) hat letzten Donnerstag sogar eine Schwimmerin mit seiner Nase aufgehoben“, sagte er gegenüber der Zeitung Ouest-France.

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    Tags:
    Delfin, Ouest-France, The Telegraph, Bretagne, Frankreich