01:47 17 Dezember 2018
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    Flagge der selbsternannten Donezker Volksrepublik

    Donezk: Russischer Kriegsreporter bei Liveschaltung angegriffen

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    In Donezk ist der russische Kriegskorrespondent und Autor des Projektes „WarGonzo“, Semjon Pegow, während einer Live-Sendung im russischen Fernsehen von einem Unbekannten angegriffen worden.

    Pegow war dabei, einen Bericht aus der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) zu erstatten, als ein Unbekannter in Tarnuniform ihm in grober Weise einen Stoß versetzte. Der Journalist konnte dem Schlag noch rechtzeitig ausweichen und sein Gespräch mit dem Moderator Artjom Schejnin fortsetzen. Der Bildschirm zeigte mittlerweile eine Schlägerei im Hintergrund.

    „Alles ist wieder in Ordnung. Das war die Provokation eines völlig verrückten Mannes in Uniform. Er ist jetzt von den Jungs weggeführt worden“, kommentierte Pegow den Vorfall.

    Nach der Ermordung des DVR-Republikchefs (Alexander Sachartschenko) sei die Situation in der Republik „recht nervig“, so der Journalist weiter.

    „Leute wie dieser Kerl, die sich nicht in der Gewalt haben, sind nicht mit uns“, sagte Pegow. „Diejenigen, die mit uns sind, (…) die Angehörigen der Volkswehr-Bataillone ‚Sparta‘ und ‚Somali‘ und der internationalen Brigade ‚Pjatnaschka‘ bleiben cool und sind jederzeit bereit, jegliche Provokationen hart zu beantworten.“

    Über das Tatmotiv und die Persönlichkeit des Angreifers liegen noch keine Informationen vor.

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    Tags:
    TV-Sender, Angreifer, Live-Sendung, Fernsehen, Provokation, Perwyj Kanal, selbsterklärte Volksrepublik Donezk DVR, Alexander Sachartschenko, Donezk, Ukraine