20:58 24 September 2018
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    Menschen sehen Eurovision-2018 in Tel Aviv-Jaffa (Archiv)

    Wegen Menschenrechtsverletzungen: Künstler fordern Absage von ESC-2019 in Israel

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    Mehr als 140 prominente Künstler haben laut „The Guardian“ in einem offenen Brief an die Europäische Rundfunkunion zur Absage des nächsten Eurovision Song Contests in Israel aufgerufen.

    „Sollte es den Eurovision-2019 in Israel geben, während die Behörden die Menschenrechte der Palästinenser weiterhin verletzen, was mehrere Jahrzehnte andauert, dann wäre ein  Boykott notwendig”, zitiert „The Guardian“ aus der Erklärung der Kulturschaffenden.                     

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    Neben mehreren ehemaligen Teilnehmern des Wettbewerbs sollen auch der Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters und der Musiker Brian Eno ihre Unterschriften unter das Schreiben gesetzt haben.

    Die Unterzeichner erinnern daran, dass 63 unbewaffnete Palästinenser, darunter sechs Kinder, wenige Tage nach Israels ESC-Triumph im Gazastreifen getötet worden seien.

    Die israelische Sängerin Netta hatte im Mai mit ihrem Song „Toy“ den ESC in Lissabon gewonnen. Folglich soll der Wettbewerb im Mai 2019 in Israel stattfinden.

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    Absage, Verletzungen, Erklärung, Menschenrechte, Eurovision Song Contest, Israel