02:04 20 September 2018
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    Ultraleicht, megasmart, app-gesteuert: Der neue eScooter aus Russland

    © Foto : kScooter
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    Valentin Raskatov
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    Er ist elektrisch, er ist smart, lässt sich über das Smartphone steuern und korrigiert den Fahrer, wenn er droht, das Gleichgewicht zu verlieren. Der kScooter ist ein neuer Tretroller aus Sankt Petersburg und wurde bei der diesjährigen Internationalen Funkausstellung IFA in Berlin vorgestellt. Sputnik hat mit dem Erfinder gesprochen.

    „Er ist der leichteste, intelligenteste und smarteste unter den elektrischen Tretrollern.“ So beschreibt der 25-jährige Maschinenbauer und Programmierer Ivan Konnonow aus Sankt-Petersburg seine Erfindung kScooter. Der Scooter wiegt vier Kilogramm, hat eine Reichweite von bis zu 25 Kilometern und kann auf maximal 30 Kilometer die Stunde beschleunigen. Zudem kann er die Absichten des Fahrers verstehen und sich daran anpassen und über ein App mit dem Smartphone verbunden werden. „Über die Smartphone-App kann man eine Gesamtstatistik zum Scooter einsehen, man kann ihn über die App lenken, man kann ihn sperren und entsperren, man kann Wege einsehen“, so Konnonow. Jedes technische Detail des Scooters sei im Labor in Sankt Petersburg unter seinen Augen und mithilfe seiner Hände hergestellt worden.

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    Der kScooter
    © Foto : kScooter
    Der kScooter

    Der kScooter auf der IFA

    Dieses smarte Leichtgewicht unter den Elektrofahrzeugen blieb nicht unbemerkt und Konnonow wurde auf Internationale Funkausstellung (IFA) 2018 nach Berlin eingeladen. Das kam nur zweieinhalb Monate vor der IFA und es gab allerhand zu tun. „Wir haben in dieser Zeit einen neuen Prototyp gebaut, getestet und zur IFA transportiert. Das war für uns eine ernste Herausforderung“, erzählt der Erfinder.

    Erstes Elektro-Trittbrett mit 12 gebaut

    „Die Idee zu einem solchen Tretroller habe er bereits als 12-jähriger Junge gehabt“, sagt Konnonow. Damals habe er bereits mit seinem Vater den ersten elektrischen Scooter gebaut, mit dem er als Kind durch die Straßen seiner Stadt gedüst sei. „Das war richtig geil und hat mich inspiriert, mich weiter mit elektrischen Fortbewegungsmitteln zu beschäftigen und auch in Richtung ökologisch saubere Fahrzeuge zu denken. Das hat auch meinen Beschluss bestimmt, mich mit Elektronik, Elektrotechnik und Ingenieurwesen zu beschäftigen. Dazu kam dann auch das Programmieren solcher technischer Geräte.“

    Der kScooter auf der IFA
    © Foto : kScooter
    Der kScooter auf der IFA

    Nun geht es für Konnonow nach China, wo er Partner für die Herstellung von elektrischen Scootern suchen will. Denn auf der IFA habe es etliche Anfragen zu den Produktionskosten des Geräts gegeben, die bislang nicht bekannt sind und die er aus China klären will.

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    Ivan Konnonow, Maschinenbauer und Programmierer aus Sankt-Petersburg
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    Ivan Konnonow, Maschinenbauer und Programmierer aus Sankt-Petersburg

    Das komplette Interview mit Ivan Kononow zum Nachhören:

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    Technologien, Entwicklung, Innovationen, Smartphones, Berlin, St. Petersburg, Deutschland, Russland