10:34 17 Februar 2020
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    Einer der infolge der Messerattacke in Chemnitz inhaftierten Verdächtigen soll nach dem Willen seines Anwaltes freigelassen und unter Personenschutz gestellt werden. Das schreibt der „Spiegel“.

    Der Strafverteidiger Ulrich Dost-Roxin geht demnach davon aus, dass kein dringender Tatverdacht gegen seinen Mandaten bestehen soll. Er spricht von einem „politischen Prozess“. Am Montag habe Dost-Roxin die Aufhebung des Haftbefehls beim Amtsgericht Chemnitz beantragt.  Man rechne mit einem Haftprüfungstermin am Dienstag.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Chemnitz: „Zusammenrottungen“ und Schutzlosigkeit des deutschen Staates

    Dost-Roxin  meint, dass Motiv und Tatgeschehen zum Tag, an dem  Daniel H. erstochen wurde, nicht klar darstellbar seien.

    Auch der Sächsische Generalstaatsanwalt, Hans Strobl, hatte Anfang der Woche erklärt, der genaue Hintergrund werde noch immer ermittelt. Laut der Staatsanwaltschaft ist ausgeschlossen, dass es sich um Belästigung oder versuchten Raub im Vorfeld gehandelt haben könnte.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Sachsens Ministerpräsident zu Chemnitz: „Es gab keinen Mob und keine Hetzjagd“

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    Tags:
    Rechtsanwalt, Personenschutz, Tatverdächtige, Chemnitz, Deutschland