00:22 18 Oktober 2018
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    Iranisches Atom-Programm (Symbolbild)

    Irans Erklärungen zum Atomprogramm sind auf „mangelnde Fortschritte” zurückzuführen

    © AFP 2018/ BEHROUZ MEHRI / AFP
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    Regelmäßige Erklärungen Teherans über einen möglichen Ausbau des Atomprogramms sind auf mangelnde Fortschritte in den Verhandlungen seit dem Austritt der USA aus dem Nuklearabkommen zurückzuführen. Das teilte der ständige Vertreter Russlands bei den internationalen Organisationen in Wien Michail Uljanow am Montag mit.

    Laut Uljanow gab es in den letzten Monaten Expertentreffen zwischen den Unterzeichnern des Abkommens und iranischen Vertretern. Die letzte Zusammenkunft soll am 11. September in Wien vonstattengegangen sein.

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    „Wir haben einige Fortschritte erzielt, allerdings reicht das nicht. Genau deswegen, denke ich, lässt Teheran von Zeit zu Zeit in seinen Erklärungen verlauten, dass  man die Zentrifugenfabrik betriebsbereit machen und das Atomprogramm auf ein neues Niveau bringen will. Ich persönlich empfinde dies als ein Signal aus dem Iran, dass die verbleibenden Unterzeichner des Abkommens ihre Arbeit zur Wiederherstellung der Bilanz, die durch den Rückzug der USA aus diesem Abkommen zerstört wurde, intensivieren müssen (…)“, sagte Uljanow.

    Zuvor hatte der Chef der iranischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi, die Eröffnung einer neuen Zentrifugenfabrik bekannt gegeben. Er hoffe, dass der gemeinsame umfassende Aktionsplan für das iranische Atomprogramm erhalten bleibe. Jedoch müsse das Programm auf ein neues Niveau gehoben werden, sollte das Abkommen annulliert werden.

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    Tags:
    Atomprogramm, Fortschritte, Iranische Atomenergiebehörde (AEOI), Ali Akbar Salehi, Michail Uljanow, Iran