07:20 27 Februar 2020
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    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt Alarm: Tuberkulose bleibt weiterhin die tödlichste Infektionskrankheit weltweit. Die Organisation ruft zu dringenden Schritten auf.

    Allein im Jahr 2017 waren laut einem aktuellen WHO-Bericht insgesamt 1,6 Millionen Menschen an Tuberkulose gestorben – mehr als an Aids. Die Bemühungen der Länder zur Ausrottung der tödlichen Krankheit bis zum Jahr 2030 kritisiert die Organisation als unzureichend.

    Obwohl seit dem Jahr 2000 insgesamt 54 Millionen Tode verhindert werden konnten und die Zahl der neuen Erkrankungsfälle jährlich um zwei Prozent sinke, brauche es mehr Engagement.

    Ein großes Problem sei, dass die Bakterien zunehmend Resistenzen gegen Medikamente entwickelten: Im Jahr 2017 sei bei 558.000 Menschen eine Form von Tuberkulose diagnostiziert worden, die gegen Rifampicin, das effektivste Mittel gegen die Erkrankung, resistent sei.

    Nach Einschätzung der Organisation ist zudem rund ein Viertel der Weltbevölkerung mit den entsprechenden Bakterien infiziert. Aber nur bei fünf bis zehn Prozent verbreiten sich die Bakterien im Körper so sehr, dass eine Behandlung notwendig wird.

     

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    Tags:
    Tod, Krankheit, Infektion, Weltgesundheitsorganisation (WHO)