09:18 22 Oktober 2018
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    Blitz (Symbolbild)

    Geheimnis mysteriöser Funk-Anomalien im Zweiten Weltkrieg gelüftet

    © AFP 2018 / Yasser Al-Zayyat
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    Die mysteriösen Anomalien, die von den britischen Militärfunkstationen in den Jahren 1943-1945 registriert worden waren, haben sich als ein „Echo“ von Massenbombardements der deutschen Städte durch die Luftstreitkräfte der Alliierten in tausenden Kilometern Entfernung erwiesen.

    Forscher von der University of Reading in Großbritannien sind zu dem Schluss gekommen, dass die Bombardements starke Infraschall-Schwankungen erzeugen könnten, die den Charakter der Verteilung  und die Geschwindigkeit von Elektronen verändert und somit die Störungen im Funkraum hervorgerufen haben sollen.

    Wie aus dem Artikel des Fachmagazins „Annales Geophysicae“ hervorgeht, sollen die durch die anthropogenen Explosionen erregten Schwankungen die Kosmos-Grenze erreicht haben. Dabei soll jeder Anflug der Alliierten ungefähr die gleiche Energiemenge wie etwa 300 Blitze ausgestoßen haben.

    „Die furchterregende Stärke dieser Schläge hat uns geholfen, zu bewerten, wie die Ereignisse auf der Erdoberfläche fernliegende Gebiete ihrer Atmosphäre beeinflussen können“, heißt es in dem Beitrag, der auf den Daten der Erforschung  von Funkwellen aus den Zeiten des Zweiten Weltkrieges beruht.

    Die Forscher erläutern, dass solch umfassende Ereignisse auf dem Planet mächtige Infraschallwellen erzeugen, die die oberen Atmosphärenschichten erreichen und den Luftdruck oder die Elektronendichte in der Ionosphäre verändern können.

    Die Europäische Organisation für nukleare Forschungen (Conseil Europeen pour la Recherche Nucleaire, CERN) hatte zuvor über eine große Entdeckung im Bereich der Erforschung der Eigenschaften von Higgs-Boson berichtet. Die Wissenschaftler haben erstmals den Zerfall eines Teilchens in die b-Quarks fixiert.

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    Tags:
    Higgs-Boson, Infraschall-Schwankungen, Anomalien, Geheimnis, Conseil Europeen pour la Recherche Nucleaire, CERN, Fachmagazin "Annales Geophysicae", University of Reading, Großbritannien, Großbritannien, Weltraum