03:39 17 Oktober 2018
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    Nato-Übung in Norwegen  (Archivbild)

    Niederlande lassen ihre Soldaten bei Nato-Manöver frieren – Medien

    © Foto: U.S. Marine Corps photo by Sgt. Tatum Vayavananda
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    Die niederländischen Militärs, die zu der Nato-Übung „Trident Juncture“ nach Norwegen gekommen sind, müssen laut der Zeitung „Aftenposten“ bei der Kälte ohne Winteruniform auskommen.

    Wie es heißt, haben die niederländischen Streitkräfte den Soldaten nicht die nötige warme Kleidung zur Verfügung gestellt. Deswegen seien die Militärs jetzt gezwungen, sie aus eigener Tasche zu zahlen.

    Laut der Staatssekretärin des niederländischen Verteidigungsministeriums, Barbara Visser, hat die Behörde nicht berücksichtigt, dass es in dieser Jahreszeit in Norwegen solch niedrige Temperaturen gibt. Dies begründete sie damit, dass die Soldaten bei den Nato-Übungen im Herbst in Litauen keine warme Kleidung benötigt hätten.

    Wie Visser vor dem Parlament sagte, sollten die Militärs die warme Uniform nicht selbst bezahlen. Sie müssten je 1.000 Euro erstattet bekommen.

    „Die Soldaten müssen mit der nötigen Uniform versorgt werden. Ich will nicht, dass sich dies wiederholt“, sagte sie abschließend.

    In Norwegen sollen sich jetzt rund 1.000 niederländische Soldaten aufhalten.

    Die diesjährige Nato-Übung „Trident Juncture“ findet vom 25. Oktober bis 7. November in Norwegen statt. Daran sollen etwa 40.000 Militärangehörige der Allianz, bis zu 10.000 Fahrzeuge, 130 Flugzeuge bzw. Hubschrauber sowie 70 Kriegsschiffe aus 30 Ländern teilnehmen.

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    Tags:
    Nato-Übung Trident Juncture, Zeitung Aftenposten, NATO, Barbara Visser, Niederlande, Norwegen, Litauen