02:50 17 Oktober 2018
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    Folgen der Tsunami-Katastrophe in Indonesien

    Verheerender Tsunami in Indonesien: Zahl der Toten steigt auf über 830

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    Schwere Erdbeben und ein folgender Tsunami haben auf der indonesischen Insel Sulawesi nach den letzten Angaben zu mehr als 830 Opfern geführt. Die Zahl könnte allerdings noch weiter steigen, da die Behörden bislang nicht zu allen Ortschaften in Küstenregionen Kontakt haben.

    Demnach melden die Behörden im Moment 832 Todesopfer.

    Palu (Sulawesi) nach Tsunami
    © REUTERS / Antara Foto/BNPN via REUTERS
    Zudem gibt es aus der Stadt Donggala im Moment kaum Nachrichten, sodass man Tausende Tote befürchtet. Auf der Insel Sulawesi gelang es den Rettern auch nach mehr als 36 Stunden noch nicht, zu allen Orten entlang der Küste vorzudringen.

    Insgesamt hat in den letzten Tagen die Erde in Indonesien mehr als 150 Mal gebebt, seit am Freitagabend ein Beben der Stärke 7,7 auf der Richterskala die indonesische Insel Sulawesi erschütterte und einen Tsunami auslöste.

    >>>Mehr zum Thema: Indonesien erneut von Erdstößen erschüttert – nun Stärke 7,7<<<

    Kritik am Tsunami-Warnsystem

    Im Zusammenhang mit den befürchteten Tausenden Opfern wird zunehmend Kritik an den Behörden laut. Es heißt, das Tsunami-Warnsystem habe nicht richtig funktioniert.

    „Es gab keine Sirene. Viele Menschen waren sich der Gefahr nicht bewusst”, sagte hierzu der Sprecher von Indonesiens Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Nugroho.

    Aufgrund dessen seien viele Menschen von der Tsunami-Welle überrascht worden und hätten sich nicht in Sicherheit bringen können.

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    Tags:
    Tote und Verletzte, Katastrophe, Tsunami, Indonesien