11:24 13 August 2020
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    Laut iranischen Medien haben Irans Militärs einen Raketenangriff östlich des Euphrats in Syrien ausgeführt. Organisatoren des blutigen Anschlages in der iranischen Stadt Ahvaz sollen dabei das Ziel gewesen sein.

    Demnach soll die Luftwaffen- und Raketenabteilung der Iranischen Revolutionsgarden den Angriff ausgeführt haben, berichtet der Sender Press TV mit Verweis auf das Portal Sepah News, das mit den Revolutionsgarden verbunden ist.

    Eine große Zahl von Terroristen soll dabei getötet worden sein – auch soll es viele Verletzte unter ihnen geben.

    Am Morgen des 22. September war es in der iranischen Stadt Ahvaz zu einem Terrorakt gekommen: Während einer Militärparade eröffneten Unbekannte das Feuer. Nach jüngsten Angaben kamen dabei 28 Menschen ums Leben, weitere 60 Menschen erlitten Verletzungen. Laut der Nachrichtenagentur IRNA hat sich eine mit Saudi-Arabien verbundene Gruppierung zu der Tat bekannt.

    Der iranische Außenminister, Mohammed Dschawad Sarif, machte „regionale Sponsoren des Terrorismus und ihre US-Lehrherren" für den Anschlag in Ahvaz verantwortlich.

    Das religiöse Oberhaupt des Irans, Ali Chamenei, erklärte zudem, dass „der feige Angriff” in Ahvaz von den gleichen Menschen ausgeführt worden sei, die von den USA aus Syrien evakuiert und „von den Regimes Saudi-Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate finanziert“ würden.

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    Tags:
    Raketenangriff, Anschlag, Ahvaz, Iran, Syrien