01:32 21 Oktober 2018
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    Menschliches Gehirn (Symbolbild)

    Wie im Horrorfilm: Amerikaner stirbt durch Hirnfresser-Amöbe

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    Ein 29-jähriger Surfer hat sich laut der Zeitung „San Antonio Current“ bei einem Besuch in einem Wassersport-Zentrum im US-Bundesstaat Texas mit einem gefährlichen Parasiten infiziert und ist daran gestorben.

    Demnach erkrankte Fabrizio Stabile wenige Tage nach seiner Rückkehr aus einem Surf-Resort. Er klagte über Kopfschmerzen, die so heftig waren, dass er keine ganzen Sätze mehr sprechen konnte. Der Mann wurde dann in ein Krankenhaus eingeliefert, wo ihm zunächst eine bakterielle Meningitis, also eine Hirnhautentzündung, diagnostiziert wurde. Ein Test ergab aber, dass der Mann tatsächlich mit von dem tödlichen Parasiten Naegleria, auch bekannt unter der Bezeichnung „hirnfressende Amöbe“, befallen war.

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    Mit kontaminiertem Wasser durch die Nase eingeatmet, gelangt der Einzeller in den Körper, wo er weiter bis zum Gehirn vordringen kann. Dann wird eine Infektion ausgelöst, die das Hirngewebe zersetzt.

    Die Sterblichkeit durch Amöben-Meningoenzephalitis liegt bei 98 Prozent. Aus den letzten 55 Jahren sind in den USA nur 143 Fälle bekannt.

     

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    Tod, Gehirn, Infektion, Wasser, Mann, USA, Texas