18:45 23 Oktober 2018
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    „Ich habe einen Boiler“: Klitschko scherzt über fehlendes Warmwasser in Kiew

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    Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko hat die fehlende Warmwasserversorgung in der Hauptstadt mit einem Scherz erklärt. Zudem erinnerte er an Schwierigkeiten bei Gaslieferungen. Das teilte die Zeitung „Ukrainskaja Prawda“ am Samstag mit.

    „Man sagt, dass Klitschko Wasserhähne zugedreht und die Warmwasserversorgung eingestellt hat. Ich bitte um Verzeihung, ich beginne aber wieder zu scherzen. Was braucht man, um kaltes Wasser in warmes Wasser umzuwandeln?“, fragte Klitschko Journalisten.

    Man müsse es erwärmen, antworteten die Journalisten.

    „Richtig! Womit erwärmen wir Wasser? Mit Gas. Es gibt jetzt aber kein Gas“, betonte Klitschko.  

    Als Antwort auf die Frage, wie er selbst klarkommt, sagte Klitschko, er habe einen Warmwasserboiler.

    Zugleich gab der Bürgermeister zu, dass nicht alle Bewohner der Hauptstadt sich leisten könnten, einen Wasserwärmer zu kaufen. Dieses Gerät ermöglicht, „von der zentralen Wasserversorgung unabhängig zu sein“.

    Laut Medienberichten gab es in Kiew den ganzen Sommer über kein warmes Wasser, in einigen Stadtteilen bis heute nicht.

    Zuvor hatte der ukrainische Energieversorger Naftogaz Ukrainy erklärt, er wolle mit dem Versorgungsbetrieb Kiewteploenergo keinen Vertrag über die Gasversorgung schließen, bis die Stadt alte Schulden getilgt hätte. 

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    Tags:
    Scherz, Warmwasserversorgung, Ukrainskaja Prawda, Vitali Klitschko, Ukraine