13:18 17 Oktober 2018
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    Starkes Erdbeben auf der indonesischen Insel Sulawesi

    Tsunami-Katastrophe: Indonesische Behörden vermuten bis zu 150.000 Tote

    © AFP 2018 / Muhammad Rifki
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    Nach dem starken Erdbeben und dem darauffolgenden Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi schließen die Behörden nicht aus, dass sich mehr als 150.000 Menschen unter den Trümmern befinden können. Das berichtete die Agentur Bernama am Samstag unter Verweis auf den Sprecher des Außenministeriums des Landes, Ahmad Ramadhan.

    Ihm zufolge können in verschiedenen Stadteilen von Palu (Zentral-Sulawesi) mehr 150.000 Menschen bei lebendigem Leibe begraben worden sein.

    Nach dem Stand vom Freitag konnten die Rettungskräfte 1.558 Leichen aus den Trümmern bergen. Durch die Naturkatastrophe wurden nach offiziellen Angaben etwa 65.000 Wohnhäuser beschädigt oder zerstört.

    Die Insel Sulawesi war am 28. September unweit der Stadt Palu, der Hauptstadt von Sulawesi Tengah, zuerst von einem Erdbeben der Stärke 6, 1 und später von einem Beben der Stärke 7,4 erschüttert worden, dem ein Tsunami folgte. Die Flutwelle war Berichten zufolge mancherorts zwei bis drei  Meter hoch.

    Anschließend hat es nach Medienangaben über 150 Nachbeben gegeben.

    Mittlerweile wurden die zuständigen Behörden heftig kritisiert, weil das Tsunami-Warnsystem nicht richtig funktioniert hatte.

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    Tags:
    Zahl, Tote, Tsunami, Erdbeben, Agentur Bernama, Ahmad Ramadhan, Indonesien