15:51 19 Oktober 2018
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    Massenentführung von Galapagos-Schildkröten: Ecuadors Behörden greifen ein

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    Mindestens 120 Elefantenschildkröten sind nach Angaben des Umweltministeriums von Ecuador auf dem Territorium des Nationalparks der Galapagos-Inseln entführt worden.

    Die Leitung des Nationalparks hat am 27. September die Staatsanwaltschaft von Santa Cruz über den Diebstahl von insgesamt 123 Elefantenschildkröten in Kenntnis gesetzt, die im Arnaldo-Tupiza-Zentrum in Puerto Villamil auf der Insel Isabela gezüchtet worden waren. Es handelt sich um vom Aussterben bedrohte Tiere: Günther-Schildkröten und Höhlenschildkröten.

    Die einheimischen Behörden haben eine Voruntersuchung wegen Verbrechen gegen wilde Tiere eingeleitet, die einen vertraulichen Charakter hat.

    Das 1993 gegründete Arnaldo-Tupiza-Zentrum sieht seine Aufgabe unter anderem darin, die Bestände der Riesenschildkröten wieder herzustellen.

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    Tags:
    Diebstahl, Nationalpark, Tiere, Galapagos-Inseln, Ecuador