01:25 21 Oktober 2018
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    Versinkt London bald im Meer? – Experten klären auf

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    London droht wegen der globalen Klimaerwärmung und einer Reihe anderer Faktoren eine schwere Überschwemmung. Das geht aus einem Bericht der Organisation „Cristian Aid“ (Christliche Hilfe) hervor.

    Wie es heißt, kann der Meeresspiegel um 40 Zentimeter steigen, wenn die Temperaturen wegen der globalen Klimaerwärmung um mehr als 1,5 Grad Celsium über dem vorindustriellen Niveau liegen.

    Der Klimawandel ist laut der Organisation bei weitem nicht die einzige Gefahr für London. Er werde die aktuellen Probleme in der britischen Hauptstadt wie Bodensenkung, Bodenabbrüche, Folgen der Wassergewinnung und eine schlechte Planung nur weiter verschärfen.

    Als Beweis dafür, dass die britische Hauptstadt wegen der Erhöhung des Meeresspiegels verletzbar sei, diene die Tatsache, dass die Stadtbehörden immer öfter auf ihren wichtigen Schutz gegen Überschwemmungen – die Absperrung der Themse – zurückgreifen müssen.

    Im Jahr 1984, als der Damm fertig war, wurde vermutet, dass er nicht öfter als drei Mal pro Jahr genutzt wird. Der Damm werde aber mindestens sieben Mal im Jahr angehoben, so der Bericht.

    Neben London werden im Dokument auch Houston im US-Bundesstaat Texas, die thailändische Hauptstadt Bangkok, die chinesische Industriestadt Shanghai, die philippinische Hauptstadt Manila, Indonesiens Hauptstadt Jakarta, die Hafenstadt Lagos im Südwesten Nigerias und Dhaka, die Hauptstadt von Bangladesch, als Städte genannt, denen schwere Überschwemmungen drohen könnten.

     

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    Tags:
    Überschwemmung, Klimawandel, Organisation Cristian Aid, Jakarta, Nigeria, Indonesien, Philippinen, China, Thailand, USA, Großbritannien