16:12 03 Juli 2020
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    Die Staatsanwaltschaft München II ermittelt gegen den Autokonzern Audi wegen der Fälschung von Fahrgestellnummern und Testprotokollen. Das schreibt die „Süddeutsche Zeitung“ mit Verweis auf einen internen Prüfbericht.

    Die VW-Tochter soll demnach Fahrgestellnummern und Testprotokolle für die Zulassung von Fahrzeugen in Südkorea jahrelang gefälscht haben.

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    © Sputnik / Mikhail Fomichew
    Im Fokus der Ermittlungen stehen drei Audi-Beschäftigte. Darunter seien keine heutigen oder früheren Vorstandsmitglieder. Einem Audi-Sprecher zufolge handelt es sich aber um leitende Angestellte.

    Der Bericht der Audi-Revision vom 14. Juli 2016 besagt laut dem Blatt, dass Mitarbeiter in  Ingolstadt und Neckarsulm seit 2013 Testprotokolle manipuliert hatten. Betroffen waren Messergebnisse des Schadstoffausstoßes und des Kraftstoffverbrauchs. In 18 Fällen wurden Fahrgestellnummern gefälscht. Die Unterlagen wurden dann nach Südkorea geschickt.

    Die Ermittler stießen auf die Dokumente bei einer Razzia bei Audi im März 2017.

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    Tags:
    Ermittlungen, Fälschungen, Verdacht, Betrug, Audi, Südkorea, Deutschland