00:37 23 Februar 2020
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    Eine Panne beim Start der Sojus-Rakete zur ISS hat am Donnerstag die Besatzung zu einer Notlandung in Kasachstan gezwungen. Trotzdem werden die beiden Raumfahrer zur ISS fliegen. Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin nannte am Freitag entsprechende Planungsfristen.

    „Wir sind nach Swjosdny zurückgekommen. Die Jungs werden unbedingt fliegen. Wir planen ihren Flug für Frühjahr nächsten Jahres“, twitterte Rogosin.

    Am Donnerstag war es kurz nach dem Start einer Sojus-MS-10-Rakete am Kosmodrom Baikonur zu einer Panne in der zweiten Raketenstufe gekommen. An Bord waren der russische Kosmonaut Alexej Owtschinin und der US-Astronaut Nick Hague, die sich der Expedition 57 auf der Internationalen Raumstation anschließen sollten. Das Havariesystem der Rakete funktionierte einwandfrei, und die Kosmonauten machten eine Notlandung in Kasachstan.

    Die beiden Besatzungsmitglieder kamen am frühen Freitagmorgen nach Moskau.

    Am Freitag hatte unter anderem der Exekutivdirektor der russischen Weltraumbehörde Roskosmos, Sergej Krikaljow, erklärt, dass noch keine endgültige Version der Havarie-Ursache vorliege, es sei aber klar, dass die Blöcke der ersten und der zweiten Stufe der Trägerrakete zusammengestoßen seien. „Bei der Trennung der ersten und der zweiten Raketenstufe kam es faktisch zu einer Berührung“, so Krikaljow.

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    Tags:
    Panne, Flug, Sojus-MS-10, Dmitri Rogosin, Baikonur, Russland