03:17 08 August 2020
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    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat am Samstag auf Twitter gepostet, welche drei ukrainischen Brands Moskau „nervös machen“.

    „Es gibt drei ukrainische Brands, die Moskau jetzt am meisten ‚auf die Nerven gehen‘. Das sind die Streitkräfte. Das ist die Nationalgarde. Das ist eine selbstständige Kirche“, schrieb Poroschenko in seinem Twitter-Account.

    ​Der Militärkommissar der Stadtgarnison von Kiew, Sergej Kljawin, hatte zuvor erklärt, dass rund 80 Prozent der militärdienstpflichtigen Stadtbevölkerung Wehrdienstverweigerer ausmachen.

    Zuvor hatte der Synod des in Istanbul ansässigen Patriarchats von Konstantinopel den von Moskau über die Vorsteher der beiden schismatischen Kirchen verhängten Kirchenbann (Anathema) außer Kraft gesetzt und die beiden Kirchen somit legalisiert.

    Das Patriarchat in Moskau verurteilt die Beschlüsse von Konstantinopel. Am Montag tritt der Heilige Synod der Russisch-Orthodoxen Kirche in der weißrussischen Hauptstadt Minsk zu einer Krisensitzung zusammen, in der Antwortschritte auf die Handlungen von Bartholomaios I. verkündet werden sollen.

    Metropolit Ilarion von Wolokolamsk, Vikar von Patriarch Kirill von Moskau und ganz Russland, schloss nicht aus, dass die Russisch-Orthodoxe Kirche alle Kontakte zu Konstantinopel abbrechen wird. Zudem wird ein Kirchenbann über Bartholomaios erwogen.

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    Tags:
    Twitter, Sergej Kljawin, Petro Poroschenko, Russland, Ukraine