11:49 18 November 2018
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    Das war die letzte Angst von Stephen Hawking - Zeitung

    © AFP 2018 / Justin Tallis
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    Die letzte Angst des in diesem Jahr verstorbenen britischen Physikers Stephen Hawking war laut „The Sunday Times“ das künftige Auftauchen von Supermenschen mit einer geänderten DNA, die er für eine Bedrohung für die Menschheit hielt, meldet das Blatt unter Verweis auf das jüngste Buch des Genies, das am 16. Oktober veröffentlicht wird.

    In diesem Werk – „Brief Answers to he Big Questions“ – mutmaßt der bedeutendste Wissenschaftler auf dem Gebiet der theoretischen Physik, dass in nächster Zukunft reiche Menschen Änderungen an den Makromolekülen vornehmen können, die für die Realisierung des genetischen Programms verantwortlich sind. Auf diese Weise würden sie ihre DNA und die DNA ihrer Kinder modifizieren, das Gedächtnis und die Widerstandskraft gegen Krankheiten sowie die Lebensdauer verbessern und die Intelligenz erhöhen.

    „Ich bin sicher, dass die Menschen im Laufe dieses Jahrhunderts für sich die Möglichkeit entdecken werden, ihre intellektuellen Fähigkeiten sowie Instinkte – wie Aggression beispielsweise – zu modifizieren. Wahrscheinlich werden gegen die menschliche Gentechnologie Gesetze verabschiedet, allerdings werden einige (Menschen – Anm. d. Red.) nicht imstande sein, der Versuchung zu widerstehen, menschliche Charakteristiken wie Gedächtnis, Widerstandskraft gegen Krankheiten und Lebensdauer zu verbessern“, schreibt Hawking in seinem Buch.

    Er fürchtet, dass eine solche Entwicklung der Situation für Menschen gefährlich sein würde, die keine Verbesserung auf Gen-Niveau durchmachen, infolgedessen würde die „Entstehung von Supermenschen zum Auftauchen ernsthafter politischer Probleme mit unverbesserten Menschen führen, die nicht imstande sind, mit ihnen zu konkurrieren“.

    „Vielleicht werden sie aussterben oder werden unbedeutend. Stattdessen werden wir eine Rasse von Menschen erhalten, die sich selbst projektieren, indem sie sich immer weiter verbessern“, mutmaßt Hawking.

    Die Asche von Stephen Hawking, der am 14. März im Alter von 76 Jahren an ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) verstorben war, wurde in der Westminster-Abtei bestattet. Die Aufnahme seiner Stimme wollte man ins All in Richtung des nächsten schwarzen Lochs 1A 0620-00 schicken.

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    Tags:
    verändern, DNA, Gentechnologie, Supermenschen, Auftauchen, Angst, The Sunday Times, Stephen Hawking, Großbritannien