07:14 20 November 2018
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    Wie war’s mit Wodka bei Empfängen? Ex-Protokollchef packt aus

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    Der Ex-Berater des russischen Präsidenten, Wladimir Schewtschenko, der in den 1990er Jahren den Protokolldienst von Michail Gorbatschow und Boris Jelzin leitete, hat über Fälle erzählt, wo dem Staatschef beim Empfang Wasser statt Wodka eingeschenkt wurde. Dies ist seinem Interview mit dem TV-Sender NTW zu entnehmen.

    „Interessant, ist denn der Wodka bei den Empfängen echt oder nicht? Oder wird er durch Wasser ersetzt?“, fragte der Moderator. Schewtschenko zufolge war der Wodka im Rahmen der Empfänge echt.

    Der Tausch eines Alkoholgetränks gegen Wasser sei bei einer offiziellen Veranstaltung mit Beteiligung des Präsidenten nur im Fall eines schlechten Selbstbefindens des Staatschefs möglich gewesen, sagte er.

    „Wenn der Zustand schlecht war, konnte der Kellner Wasser statt Wodka einschenken. Das ist zugelassen, wenn’s um den Gesundheitszustand geht“, bemerkte Schewtschenko.

    „Wenn es der Zustand erlaubt, dann wird keinem der Staatschefs Wodka aus einer Wasserflasche eingeschenkt. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass Michail Sergejewitsch (Gorbatschow – Anm. d. Red.) Wasser eingeschenkt wurde. Ist das Glas da – heb‘ es, nipp‘ ab, stell‘ zurück. Dies ist deine Entscheidung. Wenn es die Gesundheit erlaubt – dann kannst du, wie man so sagt, ein Volles (Glas – Anm. d. Red.) kippen“, erzählte der ehemalige Staatsbeamte.

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    Tags:
    Gesundheitszustand, Wasser, Wodka, Protokolldienst, russischer TV-Sender NTW, Boris Jelzin, Michail Gorbatschow, Wladimir Schewtschenko, Russland