06:20 20 November 2018
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    Polizei - Symbolbild

    Berlin: Junge wird von Holzklotz erschlagen – Polizei geht von Vorsatz aus

    CC BY-SA 2.0 / Maik Meid / Südstadt-Maik-Meid-5333
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    In Berlin-Reinickendorf ist ein achtjähriger Junge von einem Holzklotz, der aus einem Hochhaus geworfen wurde, erschlagen worden. Die Ermittler hegen nach Angaben von rbb einen grauenvollen Verdacht: Der kleine Ibrahim wurde demnach möglicherweise mit Absicht getötet.

    Man gehe jedenfalls nicht von einem Unglück aus. Der Achtjährige hatte laut der „Berliner Zeitung“ am Sonntagnachmittag mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg der Tiefenseer Straße gestanden und wollte gerade losfahren. Da traf ein Holzklotz ihn am Kopf. Der Junge sei noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen gestorben.

    Eine Augenzeugin berichtete, der Holzklotz sei „in hohem Bogen“ von oben herabgestürzt.

    Der Anblick des toten Kindes erschütterte laut dem Blatt auch die zuerst eintreffenden Polizisten so stark, dass sie abgelöst und von einem Seelsorger betreut werden mussten.

    Laut Nachbarn war er unter fünf Kindern der einzige Sohn der aus Tschetschenien stammenden Familie.

    Es besteht laut Experten eine sehr gute Chance, DNA-Spuren auf dem Holz zu finden. Mit Fingerabdrücken sehe es hingegen eher schwierig aus.

    Laut der Staatsanwaltschaft gibt es bisher keinen konkreten Verdächtigen. Beamte hatten am Sonntag das Hochhaus weiträumig abgeriegelt und systematisch durchsucht. Von welchem Balkon das Stück Holz flog, ist bislang aber unklar.

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    Tags:
    tot, Junge, Mord, Polizei, Berlin, Deutschland