19:34 21 November 2018
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    Explosion in Fachhochschule auf der Krim

    Explosion in Fachhochschule auf der Krim: Anti-Terror-Kommitee spricht von Sprengsatz

    © Foto: Youtube/Vesti Crimea
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    In der Stadt Kertsch auf der russischen Halbinsel Krim hat sich am Mittwoch eine starke Explosion in einer technischen Berufsschule ereignet. Laut dem russischen Anti-Terror-Komitee (NAK) hat ein gelegter Sprengsatz zur Explosion geführt.

    Demnach ist in der polytechnischen Berufsschule ein Sprengsatz ausgelöst worden.

    >>>Mehr zum Thema: Explosion in Fachhochschule auf der Krim: zahlreiche Tote und Verletzte<<<

    „In Kertsch wurde ein nicht identifizierter Sprengsatz gezündet”, heißt es in der Stellungnahme des NAK.

    Vor Ort seien nun Beamte des Geheimdienstes FSB, des Innenministeriums, der russischen Nationalgarde und des Katastrophenschutzministeriums.

    Das Hauptquartier der NAK koordiniere alle Sicherungsmaßnahmen, um „mögliche wiederholte Explosionen zu verhindern”.

    Nach Angaben des Kremlsprechers Dmitri Peskow ist der russische Präsident Wladimir Putin umgehend über die Explosion informiert worden.

    Der russische Staatschef habe „dringende Maßnahmen” angeordnet, um allen Verletzten möglichst schnelle medizinische Hilfe gewährleisten zu können. Schwerverletzte sollen auch in weit entfernte Krankenhäuser ausgeflogen werden können, darunter nach Moskau.

    Der Präsident habe sein tiefstes Beileid allen Menschen ausgesprochen, „die ihre Freunde oder Angehörige bei der Explosion verloren” haben.

    Laut dem NAK wird die Version, ob es sich hierbei um einen gezielten Terrorangriff handelt, untersucht. Ein Strafverfahren ist wegen der Explosion ist bereits eingeleitet worden.

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    Tags:
    Sprengsatz, Explosion, Anti-Terror-Komitees (NAK), Dmitri Peskow, Wladimir Putin, Schwarzmeer-Halbinsel Krim, Kertsch