09:06 18 November 2018
SNA Radio
    Explosion in einer Fachhochschule auf der Krim

    Russische Behörden stufen Explosion auf Krim als „Terroranschlag” ein

    © Sputnik / Marija Kritskaja
    Panorama
    Zum Kurzlink
    357104

    Die offizielle Vertreterin der russischen Ermittlungsbehörde, Swetlana Petrenko, hat verkündet, dass die Explosion in einer technischen Schule auf der Krim als Terroranschlag eingestuft werde.

    „Nach der Explosion in der Berufsschule in Kertsch ist ein Strafverfahren nach dem Artikel 282 des Strafgesetzbuchs der Russischen Föderation (Terrorakt) eingeleitet worden“, erklärte Petrenko gegenüber Journalisten.

    Neues zum Thema: Der Krim-Chef Sergej Aksjonow hat mindestens 17 Tote infolge des Anschlags gemeldet.

    Laut lokalen Rettungsdiensten sind mindestens 19 Menschen bei dem Vorfall ums Leben gekommen.

    Zur Explosion in der Mensa der Berufsschule soll ein mit Metallstücken gefüllter Sprengsatz geführt haben.

    Nach vorläufigen Angaben gibt es mindestens dreizehn Tote und 50 Verletzte. Betroffen sind hauptsächlich Jugendliche.

    Die Ermittler vernehmen Petrenko zufolge bereits die Augenzeugen und untersuchen Aufnahmen der Überwachungskameras.

    Erste Augenzeugenberichte

    „Ich war im Rahmen meiner Arbeit in der Gegend unterwegs, als ich eine Explosion hörte“, sagte ein Augenzeuge gegenüber Sputnik.

    „Ich blieb stehen und sah, dass sich eine Menge Menschen um die technische Schule versammelt. Ich ging dorthin um zu sehen, was passiert ist. Dort waren bereits zahlreiche Sicherheitsdienste, Krankenwägen, Militärs, Polizei und die Feuerwehr. Verletzte wurden weggebracht. Es gab keinen Haupteingang…im Erdgeschoss gab es keine Fenster“, verriet er.

    Eine Studentin der Berufsschule berichtete, dass es auch eine Schießerei gegeben habe.

    Mehr zum Thema: Explosion in Berufsschule auf der Krim: Anti-Terror-Kommitee spricht von Sprengsatz>>>

    „Wir gingen auf die Straße und ein paar Minuten später begannen die Explosionen…Alle schrien und wir hörten eine Schießerei“, so die Studentin gegenüber Sputnik.

    Zusammen mit anderen Studenten kletterte sie über den Zaun und sah einige verwundete Mädchen.

    „In der Nähe von uns wurde ein Junge niedergeschossen. Er konnte selbst nicht mehr gehen und wurde über den Zaun getragen“, erläuterte sie weiter.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Terrorangriff, Augenzeugen, Explosion, Anti-Terror-Komitees (NAK), Sergej Aksjonow, Kertsch, Krim