11:00 18 November 2018
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    Explosion in einer Fachhochschule auf der Krim

    Explosion in Kertsch als Mord an zwei oder mehr Personen umqualifiziert

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    Die Ermittlungskomitee Russlands hat nach eigenem Bekunden den Anschlag in einer polytechnischen Schule in der Stadt Kertsch als Mord an zwei oder mehr Personen auf eine allgemein gefährliche Weise umqualifiziert.

    Zuvor war ein Terroranschlag als mögliche Ursache genannt worden.

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    Nach der Analyse des Tatablaufs seien die Ermittler zum vorläufigen Ergebnis gekommen, dass dieser junge Mann Menschen in der Schule erschossen und dann Selbstmord begangen habe. In diesem Zusammenhang sei das Strafverfahren nach Artikel 205 des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation als Mord von zwei oder mehr Personen auf allgemein gefährliche Weise umqualifiziert worden, so die Behördensprecherin Swetlana Petrenko.

    Mindestens 17 Menschen waren am heutigen Mittwoch gegen 12 Uhr Ortszeit bei einer Explosion eines noch nicht identifizierten Sprengsatzes in einer Berufsschule in der Stadt Kertsch auf der Krim getötet worden. Weitere 50 Personen wurden dabei verletzt.

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    Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut dem Chef der Republik Krim Sergej Aksjonow um einen 22-jährigen Schüler des vierten Studienjahres der betroffenen Schuleinrichtung.

    Später präzisierte das Ermittlungskomitee die Informationen zur Persönlichkeit des Tatverdächtigen: nach Angaben einer Behördensprecherin ist er 18 Jahre alt und heißt Wladislaw Rosljakow.

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    Tags:
    Tote und Verletzte, Selbstmord, Schule, Explosion, Sergej Aksjonow, Kertsch, Krim