05:57 05 Juni 2020
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    Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks Julian Assange will laut dem Portal „Sky News“ gegen die ecuadorianische Regierung juristisch vorgehen.

    Zur Begründung heißt es, er sei mit seinen Lebensbedingungen in der Londoner Botschaft des Landes unzufrieden.

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    Assange wird nach Wikileaks-Angaben von dem ehemaligen Richter Baltasar Garzón vertreten, der bereits in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito eingetroffen ist. Garzón erklärte in einer Pressekonferenz am Donnerstag, dass Assange sich inzwischen in einer „unmenschlichen Lage” befinde.

    Julian Assange sitzt seit 2012 in der ecuadorianischen Botschaft in London fest, wo er Zuflucht suchte, nachdem er in Großbritannien alle Rechtsmittel gegen einen Antrag Schwedens auf seine Auslieferung ausgeschöpft hatte. In Schweden werden dem gebürtigen Australier Vergewaltigung und sexuelle Belästigung vorgeworfen.

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    Ecuadors Regierung hatte ihm Ende März alle Kommunikationsverbindungen abgeschnitten. Das Verhalten und die Beiträge Assanges in den sozialen Netzwerken gefährden nach Behördenangaben die guten Beziehungen zu Großbritannien sowie zu anderen EU-Ländern und Staaten der Welt.

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    Tags:
    Klage, Botschaft, WikiLeaks, Julian Assange, Ecuador