22:17 17 November 2018
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    Ukrainisches Küstenschutzboot „Donbass” kehrt nach Reparaturarbeiten ins Asowsche Meer zurück

    „Eine der stärksten Einheiten der Ukraine“ kehrt ins Asowsche Meer zurück – Medien

    © Foto: Ukrainischer Grenzschutzdienst
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    Das ukrainische Küstenschutzboot „Donbass” des Projektes 205P BG-32, das als „eine der stärksten Einheiten der ukrainischen Kräfte“ in der Region gilt, kehrt nach Reparaturarbeiten ins Asowsche Meer zurück. Darüber informierte das ukrainische Portal Tisk in seinem Facebook-Account.

    Wie es heißt, wurde das Schiff neu gestrichen, eine Schutzschicht am Unterwasserteil des Rumpfes montiert sowie der Steuermechanismus, die Schrauben und andere Mechanismen justiert.

    Das Küstenschutzboot PSKR-705 (Projekt 205P „Tarantul“) war im Jahr 1982 in Leningrad vom Stapel gelaufen.

    Das Schiff wurde in die Bewaffnung der Grenztruppen des Komitees für Staatsicherheit der UdSSR (KGB) aufgenommen. Im Jahr 1992 wurde das Boot an den Grenzschutzdienst der Ukraine übergeben. Seit 1995 hat es die Benennung „Donbass“. Seit 1999 trägt es die Bordnummer BG32. 

    Die Sowjetunion klassifizierte die 113 Boote ihrer Grenztruppen als „Grenzwachschiffe“ (russ. Abk. PSKR) und die fünf Boote der Marine als Kanonenboote. Eine vergleichbare Zuteilung von Booten, die zur U-Boot-Bekämpfung ausgelegt sind, zur regulären Grenzsicherung war in den Nato-Staaten eher ungewöhnlich, so dass das Projekt 205P dort auch als Patrouillenboot geführt wird.

    Das Projekt 205P mit dem Decknamen „Tarantul“ von der Nato als Stenka-Klasse bezeichnet, ist eine Klasse von U-Jagd-Booten, die während des Kalten Krieges in der Sowjetunion entwickelt wurden.

     

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    Tags:
    Küstenschutzboot Donbass, Portal Tisk, KGB, Facebook, Asowsches Meer, Russland, Ukraine