09:05 08 April 2020
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    Bei Zusammenstößen zwischen Muslimen und Christen im nigerianischen Bundesstaat Kaduna sind 55 Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der TV-Sender BBC am Sonntag unter Verweis auf den Präsidenten Muhammadu Buhari mit.

    Demnach war es auf dem örtlichen Markt in der Stadt Kasuwan Magani zu Auseinandersetzungen zwischen Anhängern verschiedener Religionen gekommen.

    Nach Polizeiberichten wurden 22 Menschen festgenommen. Vorerst liegen keine weiteren Details vor.

    ​Wie ein Sprecher des Staatschefs sagte, verurteile Präsident Buhari den jüngsten Gewaltausbruch zwischen Vertretern verschiedener religiöser Gruppen, da keine Religion ein Blutvergießen befürworte.

    Nach Angaben der Agentur AFP ist es nicht das erste Blutvergießen zwischen Christen und Muslimen in Kasuwan Magani seit Jahresbeginn. Im Februar waren bei derartigen Zusammenstößen mindestens zehn Menschen getötet worden. Weitere 65 wurden inhaftiert.

     

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    Tags:
    Tote, Zusammenstoß, BBC, AFP, Muhammadu Buhari, Nigeria