04:26 06 August 2020
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    Ein Schüler richtet während einer Unterrichtsstunde eine Pistole auf seine Lehrerin und fordert, ihn als „anwesend“ einzutragen. Die Szene hat sich am Donnerstag in einem Gymnasium von Créteil nördlich von Paris abgespielt und landesweit für Empörung gesorgt.

    Ein Video, das in sozialen Medien mehrfach geteilt wurde, zeigt, dass im Klassenzimmer gelacht wird, während ein Schüler seine Lehrerin mit einer Waffe bedroht und sein Kamerad beleidigende Gesten vor der Kamera macht.

    Medienberichten zufolge wurde erst später bekannt, dass es sich bei der Waffe nicht um eine echte Pistole handelte. Dennoch wurden zwei beteiligte 16-Jährige in Untersuchungshaft genommen, nachdem die betroffene Lehrerin Anzeige erstattet hatte. Der eine Schüler soll die unechte Waffe in die Schule geschmuggelt haben. Der andere hat die Lehrerin mit der „Pistole“ bedroht.

    Die Aktion sorgte landesweit für Aufsehen. Politiker verurteilten die Bedrohung. Der französiche Bildungsminister Jean-Michel Blanquer versicherte der Lehrerin seine Solidarität und kündigte disziplinarische Strafen an. Die Präsidentin des Regionalrats der Region Ile-de-France, Valérie Pécresse, forderte exemplarische Strafen.

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