21:45 18 November 2018
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    US-Kampfflugzeug (Symbolbild)

    US-Kampfpilot zeichnet „Himmelpenis“ über Kalifornien

    © AP Photo / Petr David Josek
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    Die US-Seestreitkräfte haben eine Ermittlung wegen eines Flugmanövers „Sky penis“ (dt. „Himmelpenis“) eingeleitet, das die Besatzung einer T-34C im Luftraum über Kalifornien geflogen hat. Dies berichtet die US-Zeitung „Marine Corps Times“.

    Ein einmotoriges Trainingsflugzeug T-34C Turbo Mentor von der Fliegerstaffel Marine Fighter Attack Training Squadron 101 im kalifornischen Miramar habe dieses Manöver am 23. Oktober auf dem Himmel vor dem Rückflug zum Internationalen Flughafen Palm Springs ausgeführt.

    ​„Dies war ein im Voraus geplantes Manöver, das darauf abzielte, in die immer gespaltener werdende Welt Freude zu bringen, die es dringend nötig hat, Lachen und Kameradschaft zu vereinen. So wie Claude Monet seine ikonischen Gemälde malte und chirurgisch akribische Pinselstriche anlegte, so führte der Pilot der T-34C den Jet geschickt durch den Himmel und schnitt wie ein Messer durch heiße Butter, um diese atmosphärische Meisterleistung zu enthüllen“, ironisierte die Zeitung.

    Der Vertreter der US-Seestreitkräfte Major Josef Patterson soll bestätigt haben, dass der Jet tatsächlich dem Marine Fighter Attack Training Squadron 101 gehöre. Patterson sei sich nicht bewusst gewesen, ob der Pilot ein Ausbilder gewesen sei oder ob er trainiert habe. „Aber ich kann sagen, dass ein Ermittlungsverfahren bereits eingeleitet worden ist“, sagte er gegenüber der Marine Corps Times und fügte hinzu, dass der Vorfall viele gute Taten der Marines überschatte.

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    Tags:
    Himmel, Vorfall, Ermittlung, Manöver, Kalifornien, USA