06:33 20 November 2018
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    Das US-Docklandungsschiff USS Gunston Hall (Archivbild)

    Landungsboot rammt US-Schiff… von innen

    © AFP 2018 / US NAVY / KEITH W. DEVINNEY
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    Das US-Docklandungsschiff USS Gunston Hall ist bei einem Seesturm in der Norwegischen See beschädigt worden. Dies berichtete das Webportal USNI News unter Verweis auf eine Pressemitteilung der US-Marine.

    Demnach gehört die USS Gunston Hall einer amphibischen Gruppe der US-Marine an, die für die Teilnahme an der großangelegten Nato-Übung „Trident Juncture" in das Europäische Nordmeer aufgebrochen war.

    Am Montagabend soll das Schiff in schwere See geraten sein. Ein 140 Tonnen schweres Landungsboot der Klasse LCU 1610 habe sein Welldeck beschädigt und sich selbst Schaden zugefügt. Bei dem Schaukeln seien zudem mehrere Seeleute leicht verletzt worden, hieß es.

    Laut dem Webportal können Docklandungsschiffe dieser Klasse bis zu zwei LCU 1610 gleichzeitig befördern.

    Anstatt amphibische Landung zu trainieren, habe also die USS Gunston Hall in Begleitung des Landungsschiffes USS New York in den Hafens Reykjavik zurückkehren müssen, wo die Schäden ausgewertet werden sollten.

    Die Militärübung „Trident Juncture" soll von 25. Oktober bis 7. November dauern. Laut USNI News besteht der amphibische Teil der Übung darin, dass die Schiffe in einen norwegischen Fjord fahren, um Oberflächenschiffe und Hubschrauber zu starten und die Marines an Land zu bringen.

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    Tags:
    Landungsschiff, Militärübung, Nato-Übung Trident Juncture, Manöver Trident Juncture, USA