12:31 27 Februar 2020
SNA Radio
    Panorama
    Zum Kurzlink
    7213528
    Abonnieren

    Mehr als einer Million Bürger Russlands wird verboten, wegen ihrer Bankschulden das Land zu verlassen. Dies berichtet der Föderale Dienst der Gerichtsvollstrecker laut russischen Medien.

    „Jeder dritte Schuldner hat ein eingeschränktes Ausreiserecht aus Russland“, so die Behörde.  Laut den Angaben vom 1. September dürften etwa 1,3 Millionen Kreditschuldner das Land nicht verlassen. Die Beschlüsse über die Beschränkung der Ausreise würden hauptsächlich in der Region Krasnodar und in Moskau gefasst.

    Man kämpfe mit Schuldnern mittels der Eintreibung von Einkommen und der Beschlagnahme von Eigentum, aber nur ein Viertel der Bürger des Landes, die den Banken etwas schulden würden, verfügten über Immobilien, mit denen sie ihre Schulden sichern könnten. In den ersten acht Monaten des Jahres 2018 sollen die Gerichtsvollstrecker 85,9 Milliarden Rubel von Kreditschuldnern zurückgefordert haben. Das sind 5,4 Milliarden mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2017.

    Früher  war berichtet worden, dass die Russen zwecks einer Anzahlung bei Hypothekendarlehen öfter Verbraucherkredite aufnehmen würden, was eine gefährliche Tendenz sowohl für die Banken als auch für die Kreditnehmer selbst sei,  weil sie  zu einer deutlichen Erhöhung der Schuldenlast führe.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Russische Spezialkräfte bei Geheim-Einsatz gefilmt - Video
    Pentagon sieht militärische Überlegenheit der USA untergraben
    Idlib: Zwei türkische Militärs bei Luftangriff gestorben – Ankara meldet Gegenattacke
    Spahn: „Wir sind am Beginn einer Corona-Epidemie in Deutschland“
    Tags:
    Ausreise, Banken, Schulden, Kredite, Russland