07:24 30 März 2020
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    Ex-Audi-Chef Rupert Stadler ist gegen Kaution freigekommen. Vier Monate hatte er im Zuge des Dieselskandals in Untersuchungshaft gesessen. Stadler steht weiterhin unter „dringendem Tatverdacht“ und muss sich an Auflagen halten.

    Dass Rupert Stadler aus der Untersuchungshaft entlassen wurde, teilte das Oberlandesgericht München am Dienstag mit. Der Haftbefehl gegen den ehemaligen Audi-Chef sei außer Kraft gesetzt. Allerdings musste Stadler eine Kaution hinterlegen. Ferner ist ihm nicht erlaubt, zu bestimmten Personen Kontakt aufzunehmen, die im Rahmen des Ermittlungsverfahrens eine Rolle spielen.

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    © Sputnik / Mikhail Fomichew
    Gegen Stadler selbst bestehe „weiterhin ein dringender Tatverdacht“, teilt das Gericht in der Pressemittelung mit. Daneben bestehe auch eine „Verdunklungsgefahr“. Das heißt, er könnte versuchen, während des noch laufenden Verfahrens Beweismittel zu vernichten.

    Stadler war Mitte Juni wegen Betrugsverdachts und Verdunklungsgefahr in Untersuchungshaft gekommen. Er soll etwa versucht haben, Zeugen und Beschuldigte zu beeinflussen. Gegen die Untersuchungshaft hatte Stadler Haftbeschwerde eingelegt, die zunächst abgelehnt wurde. Den Hintergrund der Ermittlungen bildet der Verkauf von Fahrzeugen mit manipulierten Abgaswerten durch Audi.

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    Tags:
    Abgas-Manipulationen, Tatverdächtige, Betrug, Kaution, Dieselskandal, VW-Konzern, Audi, Rupert Stadler, Deutschland