19:09 27 Januar 2020
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    Türkische und US-amerikanische Soldaten beginnen mit gemeinsamen Patrouillen in der syrischen Stadt Manbidsch. Dies meldete die Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag.

    Anfang Juni hatten Ankara und Washington eine Strategie zur Stabilisierung der Lage in Manbidsch genehmigt. Im Juni 2016 hatten kurdische Milizen die Stadt von den Kräften der Terrormiliz „Islamischer Staat"* befreit.

    Laut der Vereinbarung zwischen den USA und der Türkei sollen die kurdischen Milizen aus der Stadt abgezogen werden. Ankara stuft die syrisch-kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG wegen ihrer engen Verbindungen zur verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) als Terrororganisation ein.

    Türkische Militärs patrouillieren in Manbidsch seit dem 18. Juni.

    Damaskus tritt entschieden gegen die Präsenz der Türkei und der USA auf seinem Territorium auf. Laut dem syrischen Außenministerium verstößt diese Präsenz gegen UN-Resolutionen.

    Anfang Oktober hatte der Berater des türkischen Präsidenten, Ibrahim Kalin, den USA vorgeworfen, die Umsetzung ihrer Verpflichtungen zu verzögern, die in der vereinbarten Roadmap vorgesehenen seien. Demnach sollen die USA im Laufe von 90 Tagen durchsetzen, dass die YPG-Kräfte Manbidsch verlassen.

    * Islamischer Staat, auch IS, eine in Russland verbotene Terrorvereinigung.

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    Tags:
    Milizen, Abzug, Patrouille, YPG, Türkei, USA, Syrien