22:52 05 April 2020
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    Ende Oktober hatten Unbekannte ein Stahlseil über die Zugstrecke bei Allersberg in der Nähe von Nürnberg gespannt. Laut der „Welt am Sonntag“ (WamS) war das Ziel offenbar, dass möglichst viele Menschen ums Leben kommen.

    Der Anschlag auf die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und München am 7. Oktober sollte nach Angaben der „Welt am Sonntag“ (WamS) viele Menschen töten.

    Unbekannte Täter hatten an dem Tag im mittelfränkischen Allersberg ein Stahlseil über eine Bahnstrecke gespannt und beschädigten so die Frontscheibe eines ICE. Die Fahrt des Zuges wurde fortgesetzt, die Technik funktionierte weiterhin einwandfrei.

    Nun berichtet die WamS unter Berufung auf Ermittlerkreise, dass das Ziel ein Anschlag „mit vielen Toten und Verletzten“ gewesen sei.

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    Das Seil sei allerdings zu dünn gewesen, um den Zug entgleisen zu lassen. Durch die Wucht des Aufpralls sei es gerissen, so die Ermittler laut dem Bericht.

    Bereits zuvor war bekannt geworden, dass in der Nähe des Tatortes auch zwei Drohschreiben in arabischer Sprache gefunden wurden. Auch ein arabisches Graffiti an einem Brückenpfeiler soll laut dem Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) von den Beamten im Zusammenhang mit dem gescheiterten Anschlag dokumentiert worden sein.

    „Die beiden Dokumente, die jeweils aus einer Seite bestehen, sind in arabischer Sprache abgefasst. Darin werden europaweite Angriffe gegen den Bahnverkehr angedroht, falls die EU-Staaten nicht aufhören sollten, die Terrormiliz 'Islamischer Staat*' zu attackieren“, schreibt die WamS in ihrem Vorabbericht.

    „Wir nehmen das Drohschreiben ernst. Der IS-Bezug wird aber noch geprüft", erklärte ein LKA-Sprecher gegenüber der Zeitung.

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    *„Islamischer Staat” – Eine in Russland verbotene Terrororganisation

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    Tags:
    Anschlag, ICE, Landeskriminalamt (LKA), IS, Deutsche Bahn, Nürnberg