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    Im Nordwesten Kameruns sind mehr als 80 Menschen, meistens Kinder, entführt worden. Das meldet am Montag die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Quellen in der Regierung und bei den Militärs.

    Das Vorkommnis geschah demnach am Montagmorgen in einer Schule in der nordwestlichen Stadt Bamenda.

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    „Insgesamt 81 Menschen sind entführt worden, darunter auch der Schulleiter. Sie sind in den Busch gebracht worden“, zitiert die Agentur eine Militärquelle.

    Laut Reuters ist bisher unklar, wer die Verantwortung für das Kidnapping trägt. Deutsche Medien berichten unter Verweis auf einen Kirchenvertreter, dass bewaffnete Separatisten der englischsprachigen Minderheit Kameruns hinter der Entführung stehen sollen. Sie sollen außerdem die Schließung der Schule gefordert haben.

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    Tags:
    Separatisten, Separatismus, Minderheit, Geisel, Kinder, Schule, Entführer, Entführung, Medienkonzerns Thomson Reuters, Kamerun, Afrika