17:07 28 Januar 2020
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    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat laut seinem Chef Alexander Bortnikow während der Fußball-WM im Sommer in Russland die Versuche von Terroristen zum Scheitern gebracht, Terroranschläge mit Drohnen zu verüben.

    Bortnikow teilte jedoch keine Details mit und sagte nur, dass solche Versuche nicht nur während der Fußballweltmeisterschaft selbst, sondern auch bei der Vorbereitung von anderen „politischen und Sport-Massenveranstaltungen“ unternommen worden seien.     

    Wie der FSB-Chef am Mittwoch bei einer Beratung mit den Leitern der Geheimdienste und Rechtschutzorgane anderer Staaten, die FSB-Partner sind, in Moskau sagte, habe seine Behörde die Aktivitäten von sieben Gruppierungen unterbunden, die Angriffe auf ausländische Fans geplant haben sollen.    

    Laut Bortnikow birgt die unkontrollierte Verbreitung von Drohnen die Gefahr in sich, dass diese von Terroristen eingesetzt werden könnten.

    Die Terroristen setzten Drohnen regelmäßig bei Versuchen ein, russische Militäreinrichtungen in Syrien anzugreifen.  

    Russland hat indes bereits die Regeln für Drohnen-Einsätze verschärft. So müssen alle Drohnen mit einem Gewicht von über 250 Gramm seit Juni 2016 registriert werden.  

    Die Fußball-Weltmeisterschaft fand vom 14. Juni bis 15. Juli in 11 Städten Russlands statt. Der WM-Sieger wurde Frankreich. Im Finale bezwangen die Franzosen die kroatische Mannschaft mit 4:2.

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    Tags:
    Fans, Verhinderung, Terroranschläge, Drohnen, Terroristen, Fußball-WM, FSB-Grenzdienst Russlands, Alexander Bortnikow, Russland