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    Die Berliner AfD-Fraktion hat die Abgeordnete Jessica Bießmann ausgeschlossen. Vor zehn Jahren hatte sie vor Weinflaschen mit Hitler-Etikett posiert. Fotos waren im Internet aufgetaucht. Die Bilder wurden der familienpolitischen Sprecherin der Fraktion zum Verhängnis.

    Am Dienstagabend schloss die Berliner AfD-Fraktion Jessica Bießmann aus. Das bestätigte ein Sprecher gegenüber der Berliner Morgenpost. Anlass für die Entscheidung der Fraktion sind demnach auf Twitter aufgetauchte Fotos. Darauf ist die Abgeordnete zu sehen, wie sie auf einem Küchentisch posiert. Im Hintergrund stehen Weinflaschen, die mit einem Hitler-Etikett versehen sind. Nach Angaben Bießmanns sollen die Aufnahmen zehn Jahre alt sein.

    Auch Parteiausschlussverfahren läuft

    Diese sogenannten Hitler-Weine sind in Deutschland verboten. Im Ausland kann man sie dagegen im Handel kaufen. Es ist zudem in Deutschland verboten, die Flaschen in der Öffentlichkeit zu zeigen. Bereits vor zwei Wochen hatte der AfD-Landesvorstand einstimmig für den Ausschluss von Jessica Bießmann aus der Partei gestimmt. Die 37-Jährige sagte damals, sie bereue, dass es die Fotos gebe.

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    Tags:
    Ausschluss, Ausschließung, Säuberungen, Kampagne, Rechtsradikale, Nazis, Partei Alternative für Deutschland (AfD), Adolf Hitler, Berlin, Deutschland