08:56 17 Dezember 2018
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    Horton Plains National-Park (Symbolbild)

    Tödliches Selfie vor Abgrund: Deutsche in Sri Lanka verunglückt

    CC BY 2.0 / Christopher / Clouds Blowing Over
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    Das Selfie-Schießen gehört mittlerweile fest zum Repertoire der meisten aktiven Nutzer von sozialen Netzwerken. Je exklusiver oder gar gefährlicher solch ein „Selbst-Foto“ ist, desto mehr Aufmerksamkeit könnte es bei der Netzgemeinde erregen. Diese Suche nach dem Top-Foto ist einer Deutschen in Sri Lanka offenbar zum Verhängnis geworden.

    Laut Medienberichten hat eine deutsche Touristin ihre Suche nach dem besten Selfie mit dem Leben bezahlt.

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    Die 35-Jährige ist mit einer weiteren Touristin im Horton Plains Nationalpark in Sri Lanka unterwegs gewesen und wollte offenbar von einer Felskante ein Foto schießen, um den dahinter liegenden Abgrund effektiv in Szene setzen zu können.

    Dabei ist sie in die Schlucht gestürzt.

    Wie ein Polizeisprecher mitteilte, suchte die Polizei mit Unterstützung der Armee, der Luftwaffe und der lokalen Bevölkerung etwa sechs Stunden lang nach der Frau. Aus der Luft sei ihr Körper schließlich entdeckt und anschließend geborgen worden.

    Solche Unglücke geschehen relativ regelmäßig.

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    Laut „n-tv“ sind allein in Indien zwischen Oktober 2011 und November 2017 mehr als 250 Menschen wegen eines Selfies ums Leben gekommen.
    Indische Wissenschaftler hätten deshalb bereits vorgeschlagen, besonders an Touristenattraktionen wie Bergen, hohen Gebäuden oder auch Gewässern regelrechte  „No-Selfie-Zonen“ einzurichten.

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    Tags:
    Unglück, Selfie, Sri Lanka, Deutschland