21:14 16 Dezember 2018
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    Polizei beim Kölner Karneval

    Köln: sexuelle Belästigungen und lebensgefährliche Unfälle beim Karnevalauftakt

    © AFP 2018 / Patrik Stolarz
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    In Köln sind seit dem 11.11. wieder die Narren und Jecken los. Bis Aschermittwoch feiern Tausende den Start der Karnevalsaison. Doch gleich zu Beginn der Feierlichkeiten sind mehrere Zwischenfälle gemeldet worden, berichtet die „Westdeutsche Zeitung“.

    Beim Kölner Karneval wurden zum Auftakt des Volksfestes eine Vergewaltigung und mehrere sexuelle Belästigungen angezeigt, teilte die Stadt Köln am Sonntag mit.

    Zuerst hat ein Unfall eines 25-Jährigen, der aus dem dritten Stock stürzte und sich lebensgefährlich verletzt haben soll, die Feierlichkeiten überschattet. Über seinen Gesundheitszustand ist noch nichts Neues bekannt.

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    Zwei weitere Männer sollen vom Dach eines Kühlwagens gefallen sein. Laut Tweet-Meldung der Polizei hat sich ein 22-Jähriger dabei schwer verletzt. Er werde an der Wirbelsäule behandelt, meldet die „WZ“. ​

    ​In allen Fällen geht die Polizei von einem Unglück aus.

    Eine Frau hatte eine Vergewaltigung bei der Polizei angezeigt. Die Tat sei gegen 13.30 Uhr am Kölner Dom geschehen, erklärte ein Sprecher der Polizei Köln am Sonntag gegenüber der Presse.

    Zudem soll es etwa ein Dutzend Fälle von sexueller Belästigung gegeben haben.

    Wie die  Kölner Polizei mitteilte, sollen bisher mehrere Tatverdächtige zu allen Fällen ermittelt und festgenommen worden sein.

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    Der der Vergewaltigung verdächtigte Mann soll am Montag dem Haftrichter vorgeführt worden sein.

    Trotz der bisherigen Zwischenfälle verlaufe der Karnevalsauftakt bisher deutlich ruhiger als im Vorjahr, erklärte die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker.

    Die Kölner Feuerwehr meldete bis 18 Uhr 405 Rettungseinsätze — zum Teil auch Notarzteinsätze.

    Im Vorjahr seien zu diesem Zeitpunkt bereits 560 Einsätze gemeldet worden.

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    Tags:
    Zwischenfälle, sexuelle Belästigung, Karneval, Vergewaltigung, Unfall, Kölner Karneval, Kölner Polizei, Henriette Reker, Deutschland