11:17 11 Dezember 2018
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    Geschwindigkeitsmesser (Symbolbild)

    Um Strafe zu vermeiden: Britische Abgeordnete wollte einen Russen verleumden

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    Die Abgeordnete der britische Labour Party, Fiona Onasanya, steht unter Verdacht, vor Gericht in Bezug auf einen Fall der Geschwindigkeitsübertretung gelogen zu haben. Zu diesem Zweck soll sie einen Russen verleumdet und ihn für ihre Verkehrsdelikte verantwortlich gemacht haben. Das schreibt die Zeitung „The Times“ am Mittwoch.

    Kurz nach ihrer Wahl ins Parlament im Juli 2017 ist Onasanya laut der Meldung am Steuer ihres Nissan Micra mit einer Geschwindigkeit von 66 Stundenkilometern anstatt der erlaubten 48 Stundenkilometer gefahren.

    Sie behauptete jedoch, ein Russe namens Aleks Antipow sei am Steuer gewesen. Deswegen sei er für den Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung verantwortlich.

    Auf eine gerichtliche Vorladung antwortete sie mit einem Schreiben im Namen des Russen. 

    Zu dieser Zeit sei der Russe nicht erreichbar gewesen. Später stellte es sich heraus, dass sich Antipow im Moment der Geschwindigkeitsüberschreitung in Russland aufgehalten habe.  

    Zudem stellten die Ermittlungsorgane fest, dass sich die beiden Handys der Abgeordneten im Moment des festgestellten Verkehrsdelikts in ihrem Auto befunden hätten.

    Es stellte sich aber auch heraus, dass der Bruder der Abgeordneten, Festus, früher bereits mehrmals zu solchen Mitteln gegriffen habe, um Strafen zu vermeiden. Er bekannte sich bereits schuldig, während seine Schwester nach wie vor ihre Schuld leugne.

     

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    Tags:
    Verkehrsdelikt, Verleumdung, Nissan Micra, The Times, Labour Party, Aleks Antipow, Fiona Onasanya, Großbritannien, Russland