08:14 14 Dezember 2018
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    Studie: Frühtod-Risiko lässt sich an Gangart erkennen

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    Forscher von der University of Southern California haben festgestellt, dass es möglich sei, an der Gangart des Menschen das Risiko eines Frühtodes zu ermitteln. Dies verlautet aus einer Mitteilung auf dem Fachportal „MedicalXpress“.

    Den Forschern zufolge ist es so: Je schneller das Tempo des Ganges eines Menschen sei, desto besser sei seine Gesundheit. Daran könne man das Risiko der Herz- und Kreislauferkrankungen und der Störungen des zentralen Nervensystems einschätzen. Darüber hinaus seien die Kardiochirurgen der Ansicht, dass man anhand dieses Wertes auch die Patienten feststellen könne, bei denen vor dem Hintergrund einer überstandenen Herzoperation Komplikationen auftreten könnten.

    Die Fachleute betonen, dass die Beschleunigung des Schrittes nicht die Verringerung der Wahrscheinlichkeit einer Entwicklung von Erkrankungen und einen frühzeitigen Tod fördere. Die Geschwindigkeit des Ganges ermögliche lediglich, das ungefähre biologische Alter eines Menschen definieren zu können. Beginnt ein Mensch langsamer zu gehen, so kann das auf ernsthafte Gesundheitsprobleme hinweisen.

    Zurzeit prüfen die Wissenschaftler, wie  Körperübungen das Überleben von Patienten mit Brustdrüsenkrebs beeinflussen. Dabei beobachten sie die Geschwindigkeit des Ganges der Patienten.

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    Tags:
    zentrales Nervensystem, Gangart, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Frühtode, University of Southern California, MedicalXpress, Kalifornien, USA