10:55 11 Dezember 2018
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    ISSAstronautin auf der ISS (Archivbild)

    „REnglish“: So überwindet man Sprachbarriere an Bord der ISS

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    Die Besatzung der International Space Station (ISS) verständigt sich untereinander laut der Nasa-Astronautin Serena Maria Auñón-Chancellor via Mix der russischen und der englischen Sprache, und es gibt keine Sprachbarriere im Weltraum. Dies teilte die Astronautin bei einem Treffen mit Schülern einer New Yorker Schule in einer Videokonferenz mit.

    Auñón-Chancellor unterstrich, dass die ISS-„Bewohner“ die Sprache nicht als ein Hindernis sehen würden und daher keine Schwierigkeiten hätten, wie es die Schüler bei einer internationalen Crew der Raumstation vermuten könnten.

    „Komisch, aber wir meinen, dass die Sprache hier oben kein Hindernis darstellt. Wir alle hatten Russisch-Unterricht, und die russischen Kosmonauten hatten Englisch-Unterricht. Und wir wechseln immer wieder von der einen zur anderen Sprache und zurück“, erläuterte sie.

    „Das macht unser Leben eher lustiger“, merkte sie an.

    Die Amerikanerin befindet sich zusammen mit dem deutschen Astronauten Alexander Gerst und dem Russen Sergej Prokopjew an Bord der ISS.

    „Ich wende mich sehr oft auf Russisch an Sergej, und er antwortet mir auf Englisch. Manchmal sind unsere (russisch-englischen – Anm. d. Red.) Sätze gemixt – so etwa wie REnglish, wenn Sie wollen“, erzählte Auñón.

    „Wir sehen darin einen Vorteil, weil manchmal die Worte in Russisch besser als in Englisch klingen, und wir können sie wählen. Das ist äußerst interessant und gibt uns mehr Möglichkeiten, um mit den Partnern über wichtige Sachen, wie zum Beispiel über die Familie, über die zu Hause gebliebenen Verwandten zu sprechen“, schloss die Astronautin.

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    Tags:
    überwinden, Sprachbarriere, New Yorker Schule, NASA, Sergej Prokopjew, Alexander Gerst, Serena Maria Auñón-Chancellor, USA, Weltraum, Internationale Weltraumstation ISS