08:14 14 Dezember 2018
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    Bundeswehr-Soldat bei einem Nato-Programm in Oberviechtach

    Längere Dienstzeit für Soldaten? – Scholz dementiert seine „Einmischung“

    © AP Photo / Matthias Schrader
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    Der Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat Berichte zurückgewiesen, wonach er für eine längere Lebensarbeitszeit von Soldaten plädiere. Dies melden die deutschen Medien am Samstag.

    Scholz halte davon „ausdrücklich nichts“ und werde eine entsprechende Idee aus seinem Ministerium nicht unterstützen, sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur.

    Ferner betonte er, dass auf Fachebene immer wieder verschiedene Vorschläge besprochen würden, wie man die Attraktivität der Bundeswehr im Einklang mit den vorhandenen Haushaltsmitteln steigern könne. Die Idee, die Altersregeln für Soldatinnen und Soldaten zu ändern, zähle auch zu diesen Ideen.

    Zuvor hatte „Der Spiegel“ geschrieben, dass das Bundesfinanzministerium einen entsprechenden Brief an das Bundesverteidigungsministerium geschickt habe. Der Grund für die Initiative sollen unter anderem die steigende Lebenserwartung und Stellenbesetzungsprobleme in der Bundeswehr gewesen sein.

    Dem Brief zufolge sollen Generäle und Oberste bis 67 Jahre dienen, alle anderen Berufssoldaten bis 65 Jahre. Falls dies nicht umgesetzt werde,  könne das vorgelegte Gesetzespaket zur nachhaltigen Steigerung der personellen Einsatzbereitschaft nicht mitgetragen werden.

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    Tags:
    Arbeitszeit, Vorschlag, Soldaten, Bundesfinanzministerium, Bundeswehr, Olaf Scholz, Deutschland