16:12 10 Dezember 2018
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    Katze (Symbolbild)

    Todbringende Infektion: Mann stirbt nach vermeintlich harmlosem Katzenbiss

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    Der Biss einer Katze wird selten mit ernsthafter Gefahr assoziiert, doch auch er kann Infektionen übertragen. Wie die britische Gesundheitsbehörde „Public Health England“ (PHE) mitteilt, ist ein Brite nach einem Katzenbiss gestorben.

    Der Meldung zufolge hat sich der Mann durch den Katzenbiss mit Tollwut angesteckt und ist daran gestorben. Die Bisswunde soll er sich in Marokko zugezogen haben. In weiten Teilen Afrikas und Asiens bleibt die Tollwut, anders als in Europa, eine teils weit verbreitete lebensgefährliche Bedrohung.

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    Insbesondere wilde Tiere können den Virus übertragen und durch Bisse auch Menschen anstecken.

    Dabei kann vorkommen, dass eine Ansteckung im Ausland erfolgt und diese sich erst in der Heimat entfaltet. Die ersten Symptome treten erst zwei bis drei Monate nach dem Erstkontakt auf und beginnen mit Übelkeit und Fieber.

    Die Infektion greift dabei das Gehirn sowie das Nervensystem an und kann im abschließenden Stadium zu Koma und Atemlähmung führen.

    Dennoch kann bei rechtzeitiger Behandlung beziehungsweise mit ausreichendem Impfschutz die Tollwut effektiv bekämpft werden.

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    Dies ist beim betroffenen Mann offenbar nicht geschehen. Wie die Nachrichtenagentur Press Association berichtet, wurde der Mann nicht rasch genug medizinisch versorgt und musste dafür mit seinem Leben bezahlen.

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    Tags:
    Tollwut, Mann, Katze, Infektion, Marokko, Großbritannien