19:57 17 Januar 2020
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    Auf der North-Sentinel-Insel im indischen Ozean ist jedem Außenstehenden der Zutritt verboten – andernfalls ist mit dem Tod zu rechnen. Dies hat ein 27-jähriger US-Tourist leider am eigenen Leib erlebt.

    Seit Ende der 1990er Jahre soll kein Außenstehender die Insel der Andamanen-Gruppe, auf der die Sentinelesen leben, betreten haben. Der Kontakt zu den Ureinwohnern ist verboten, weil sie als kriegerisch gelten. Auf der abgelegenen Insel sollen nur noch 150 Ureinwohner leben.

    Doch ein 27-jähriger US-Bürger ließ sich von dem Verbot nicht abschrecken und war laut den indischen Behörden am 16. November zu der Insel gefahren. Dabei soll er Fischer bestochen haben, damit sie ihn dorthin bringen.

    Die Bewohner waren über den Besuch nicht erfreut: Sie sollen den jungen Mann umstellt und mit Pfeil und Bogen beschossen haben. Der 27-Jährige kam ums Leben.

    Ermittlungen wurden aufgenommen. Sieben Verdächtige sind laut indischen Medienberichten inzwischen festgenommen worden.

     

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    Tags:
    Tod, Touristen, Insel, Indien, USA