09:38 26 Januar 2020
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    Ein internationales Wissenschaftlerteam hat festgestellt, dass sich unter der Ostantarktis eine geothermische Energiequelle befindet, die zum Abschmelzen der Eisdecke beitragen kann. Die entsprechende Studie ist auf dem Fachportal Science Alert veröffentlicht.

    Der Grund für die Wärmeeinbringung bleibe jedoch unbekannt.

    Die Ergebnisse der Radarsondierung, die es ermöglichte, die Prozesse unter einer drei Kilometer dicken Eisschicht sichtbar zu machen, würden zeigen, dass das Eis von unten nach oben schmelze, während das Schmelzwasser in die subglazialen Seen fließe. Der Schmelzvorgang könne Tausende oder gar Millionen von Jahren dauern, habe aber allein für sich genommen keinen Einfluss auf das Schwinden der Eisdecke. In Zukunft könne dieser Prozess die Region jedoch empfindlicher für die Auswirkungen der globalen Erwärmung machen.

    Experten zufolge sind die wahrscheinlichsten Wärmequellen radioaktives Gestein und heißes Wasser, das aus den Tiefen der Erdkruste aufsteigt. Es seien allerdings zusätzliche Untersuchungen erforderlich, um die genaue Ursache des Phänomens zu ermitteln.

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    Tags:
    Eis, globale Erderwärmung, Antarktis