05:15 11 Dezember 2018
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    Bau der Krim-Brücke (Archivbild)Bau der Krim-Brücke (Archivbild)

    Krim-Brücke: Unerwarteter Fund ändert Baupläne

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    Wegen eines unerwarteten Funds müssen die Pläne zur Verlegung der Eisenbahnanbindung an die Krim-Brücke geändert werden: In der Nähe von Kertsch wurde eine antike Siedlung entdeckt.

    Es handelt sich dabei um die Siedlung Manitra aus der Zeit des Bosporanischen Reichs, das vom fünften Jahrhundert v. Chr. bis zum sechsten Jahrhundert n. Chr. existierte.

    „Um das einzigartige historische Denkmal zu bewahren, werden die Bauarbeiter die geplante Eisenbahnstrecke auf einem Abschnitt in der Nähe von Kertsch neu anpassen. Die Bahn wird das antike Herrenhaus umgehen und nicht beeinträchtigen“, heißt es in einer Meldung des Infozentrums der Krim-Brücke.

    Krim-Brücke (Symbolbild)
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    Das russische Verkehrsministerium bestätigte die Informationen über die Änderung des Bauprojekts gegenüber RBC Daily. Die Bahnstrecke soll 700 bis 900 Meter südlicher als geplant verlaufen.

    „Die Verlagerung der Strecke wird es uns erlauben, das Objekt zu erforschen und zu erhalten. Dazu werden zusätzliche Arbeiten in Höhe von 300 Millionen Rubel (umgerechnet etwa vier Millionen Euro) nötig sein“.

    Die Frist für die Fertigstellung der Eisenbahnstrecke habe sich jedoch nicht geändert, betonte das Verkehrsministerium. Die Deadline bleibe, wie früher gelant, der Dezember 2019.

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    Tags:
    Verlagerung, Fund, Geschichte, Brücke, Krim, Russland