07:56 17 Dezember 2018
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    Darum sollten Schwangere auf Kaffee und Tee verzichten

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    Irische Forscher haben die Auswirkung des Koffeins auf das Geburtsgewicht geprüft und sind zu dem Schluss gekommen, dass der Koffeinkonsum während der Schwangerschaft das Gewicht des Babys mildert. Das folgt aus einer aktuellen Studie, die von der Fachzeitschrift „American Journal of Clinical Nutrition“ veröffentlicht wurde.

    Als Grundlage für diese Aussage dienten die Daten von 941 schwangere Frauen und ihren Kindern.

    Fast die Hälfe der Schwangeren (48 Prozent) konsumierte Tee, welcher ebenfalls Koffein enthält, weitere 38 Prozent Kaffee, hieß es.

    Es stellte sich heraus, dass sich das Geburtsgewicht durch jede überflüssige 100 Milligramm Koffein täglich im ersten Trimester um 72 Gramm verringern habe.

    Zudem seien die Körperlänge, der Kopfumfang, das Gestationsalter (die Schwangerschaftsdauer – Anm. d. Red.) beeinträchtigt worden.

    Bei jenen Frauen, die viel Koffein konsumiert hätten, sei das Gewicht des Babys um 170 Gramm geringer gewesen als bei jenen, die den Konsum von Kaffee und Tee minimiert hätten.

    Tasse Kaffee
    © Depositphotos / KrisCole
    Zudem sind die Forscher zu dem Schluss gekommen, dass es bei jenen Frauen, die koffeinhaltige Getränke missbraucht hätten, häufiger zu Komplikationen bei einer Entbindung kommen könne.

    Als Norm gilt laut den Forschern 200 Milligramm Koffein täglich.

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    Tags:
    Auswirkungen, Schwangerschaft, Koffein, Studie, American Journal of Clinical Nutrition, Irland