18:10 04 August 2020
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    Sechs Wochen nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg hat die Polizei ihre Präsenz in der Stadt Medienberichten zufolge deutlich verstärkt. In der Nacht zum Samstag wurde dort eine groß angelegte Kontroll- und Fahndungsaktion mit mehreren Hundert Polizisten gestartet.

    Die Beamten überprüften die ganze Nacht an zahlreichen Stellen in der Stadt Personen und Fahrzeuge, berichtet Welt.de. Den Angaben zufolge gab es mehrere Festnahmen. Beteiligt an der Aktion seien auch Beamte der Bundespolizei und Fahndungsspezialisten des Landeskriminalamtes.

    Solche Razzien und Kontrollen werde es künftig regelmäßig geben, sagte Freiburgs Polizeipräsident Bernhard Rotzinger, der ebenfalls bei der Aktion dabei war. Ziel sei es, Verbrechen zu verhindern und aufzuklären sowie das Sicherheitsgefühl der Menschen in Freiburg zu verbessern.

    Mitte Oktober war den Ermittlern zufolge eine 18-Jährige in Freiburg nach einem Diskobesuch von mehreren Männern vergewaltigt worden. Bei den acht Verdächtigen handelt es sich um sieben Syrer im Alter von 19 Jahren bis 29 Jahren und einen 25 Jahre alten Deutschen. Die Tat hat bei Bürgern in Freiburg ein Gefühl von Unsicherheit ausgelöst.

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    Tags:
    Razzia, Vergewaltigung, Freiburg, Deutschland